Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Keiko-Seminare (im Folgenden „Keiko-Seminare") und dem Auftraggeber – sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Auftragsbestätigung, Rechnungsstellung und Zahlung

Der Auftraggeber erkennt mit seinem schriftlichen und/oder mündlichen Auftrag die AGB von Keiko-Seminare an.

Die in Rechnung gestellten Beträge sind sofort fällig, wenn nicht ausdrücklich und schriftlich anderes vereinbart wurde. Die Rechnungsstellung erfolgt:

a) für die Vorkosten nach Auftragserteilung

b) für das Seminarhonorar (Maßnahme) in voller Höhe vier Wochen vor Beginn.

c) für sonstige Durchführungsarbeiten durch monatliche Abschlagszahlungen für die im abgelaufenen Monat erbrachten Leistungen. Fremdkosten und Reisekosten können sofort nach Anfall berechnet werden. Eine Endabrechnung erfolgt nach Abschluss des Projektes.

Bei Zahlungsverzug ist Keiko-Seminare berechtigt, bankübliche Zinsen ab dem 10. Tag nach der Rechnungsstellung zu berechnen. Falls bis zum Termin des Seminars kein Zahlungseingang erfolgt ist, behält sich Keiko-Seminare vor, das Seminar zu verschieben. Ist der Kunde mit dem Ausgleich fälliger Rechnungen in Verzug, so ist Keiko-Seminare berechtigt, die Arbeit solange einzustellen, bis die fälligen Forderungen erfüllt sind.

3. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu:

Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Ulrike Hennig, Beethovenstraße 42, 73207 Plochingen, Telefon: +49 1511 7847261, E-Mail: [email protected]) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

  • An Ulrike Hennig, Beethovenstraße 42, 73207 Plochingen, E-Mail: [email protected]:
  • Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
  • Bestellt am (*)/erhalten am (*)
  • Name des/der Verbraucher(s)
  • Anschrift des/der Verbraucher(s)
  • Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
  • Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

4. Terminstornierung und -verschiebung

Bei Terminverschiebung handelt es sich um Situationen, bei denen ein vereinbarter Termin durch den Auftraggeber nicht wahrgenommen werden kann und sofort ein neuer, fest vereinbarter Termin (innerhalb der nächsten sechs Monate) festgelegt wird. Bei Stornierungen handelt es sich um Situationen, bei denen der Auftraggeber einen vereinbarten Termin absagt, ohne einen neuen Termin zu vereinbaren. Bei Terminverschiebungen, die durch den Auftraggeber gewünscht werden, ist der Rechnungsbetrag gem. Punkt 2 dieser AGB fällig. Terminverschiebungen sind maximal für 6 Monate möglich.

Bei Stornierung durch den Auftraggeber werden – bezogen auf den Maßnahmepreis – folgende Stornogebühren fällig:

  • bis 4 Wochen vor Beginn: kostenfrei
  • bis 2 Wochen vor Beginn: 30 %
  • bis 72 Stunden vor Beginn: 50 %
  • bis 24 Stunden vor Beginn: 80 %
  • weniger als 24 Stunden vor Beginn oder bei Nichterscheinen: 100 %

Die Stornierung bedarf der Textform (z. B. E-Mail). Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis gestattet, dass Keiko-Seminare kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist; in diesem Fall reduziert sich die Stornogebühr entsprechend. Gegenüber Unternehmern bleibt die Geltendmachung eines tatsächlich höheren Schadens vorbehalten.

Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher (Punkt 3) bleibt von den vorstehenden Stornoregelungen unberührt.

5. Rücktrittsvorbehalt und Haftung

In Fällen höherer Gewalt (z. B. Krankheit) ist Keiko-Seminare berechtigt, das Seminar abzusagen. Im Falle einer Absage seitens Keiko-Seminare hat der Teilnehmer / Auftraggeber die Wahl zwischen unverzüglicher Erstattung des Seminarpreises oder Durchführung an einem Ersatztermin.

Die Haftung von Keiko-Seminare für Schäden ist ausgeschlossen, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen oder eine Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit betreffen. Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

6. Rechte an Arbeitsunterlagen und Handbüchern

Die Arbeitsunterlagen von Keiko-Seminare sind urheberrechtlich geschützt. Die Teilnehmer sind nicht befugt, Arbeitsunterlagen und Teilnehmer-Handbücher ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Keiko-Seminare zu kopieren und/oder Dritten zugänglich zu machen.

7. Besondere Pflichten von Keiko-Seminare

Keiko-Seminare verpflichtet sich, Informationen über den/die Teilnehmer und/oder Betriebsinterna des Auftraggebers vertraulich zu behandeln. Aufzeichnungen dienen ausschließlich Schulungszwecken und werden nach Ende des Seminars von Keiko-Seminare gelöscht. Die Bestimmungen des Datenschutzrechts (DSGVO und BDSG) verbieten die Herausgabe von mitgeschnittenen Übungsgesprächen. Keiko-Seminare führt in Anlehnung an seine Selbstverpflichtung ausschließlich Trainingsmaßnahmen auf dieser Grundlage durch.

8. Gerichtsstand

Gerichtsstand für alle Klagen gegen Keiko-Seminare ist Stuttgart/Baden-Württemberg. Für Klagen von Keiko-Seminare gegen den Kunden ist Stuttgart/Baden-Württemberg gleichfalls Gerichtsstand, wenn der Kunde Kaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Gerichtsstandsvereinbarung nur, wenn der Verbraucher nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus Deutschland verlegt oder sein Wohnsitz zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

9. Salvatorische Klausel

Sofern eine Vertragsbestimmung unwirksam ist, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Regelung wird durch eine andere ersetzt, die dem ursprünglich angestrebten Zweck so nahe wie möglich kommt.

Stand: 07/2026